Rund um den Bau

Im November 2019 wurden die Arbeiten im Abschnitt zwischen Hennersdorf und Münchendorf abgeschlossen.

Visualisierung Bahnhof Ebreichsdorf aus der Vogelperspektive

2020 starten die Baumaßnahmen im folgenden Abschnitt zwischen Münchendorf und Wampersdorf mit dem Zentrum „Bahnhof Ebreichsdorf“. Im Wiener Bereich erfolgt die Zulegung des zweiten Gleises ab 2021. Von Wampersdorf bis Wiener Neustadt ist die Strecke bereits zweigleisig ausgebaut.

Moderne Bahnhöfe für mehr Komfort

Der Ausbau der Pottendorfer Linie schafft nicht nur Platz für mehr Verbindungen. Sie erhöht auch den Komfort und die Sicherheit für die Fahrgäste. Die ÖBB-Infrastruktur modernisiert die Bahnhöfe in Hennersdorf, Achau und Münchendorf. In Ebreichsdorf entsteht ein neues Bahnhofsgebäude in neuer Lage, mit optimaler Anbindung an die Landesstraße sowie an die Buslinien in der Region.

Daten & Fakten

  • Bauzeit
    2014–2023
  • Strecke
    Wien Meidling–Wiener Neustadt (Niederösterreich)
  • Streckenlänge
    52 Kilometer
  • Projektvolumen
    Rund 585 Mio. Euro
  • Meilensteine
    • 2016: Baubeginn Hennersdorf–Wampersdorf
    • 2020: Baubeginn Münchendorf – Wampersdorf
    • 2023: Fertigstellung der gesamten Pottendorfer Linie

Die Bauabschnitte der Pottendorfer Linie

  • Hennersdorf–Münchendorf

    Elf Kilometer Lärmschutzwände, 23 neue Brücken und Unterführungen sowie zahlreiche Entwässerungsanlagen: Das alles entstand beim Ausbau der Pottendorfer Linie zwischen Hennersdorf und Münchendorf. Seit 2019 sind die Züge hier auf zwei Gleisen unterwegs.

    Drei zeitgemäße Bahnhöfe

    Entlang der Strecke hat die ÖBB-Infrastruktur gleich drei Bahnhöfe auf den neuesten Stand gebracht: Hennersdorf, Achau und Münchendorf. Angehobene Bahnsteigzugänge erleichtern das Einsteigen in moderne Nahverkehrszüge. Die Fahrgäste profitieren von witterungsgeschützten Bahnsteigen, transparenten Wartekojen und modernen Informationssystemen.

    Freie Fahrt

    Mit dem Ausbau steigt auch die Sicherheit an der Schnittstelle von Straße und Schiene. Unter- und Überführungen ersetzen die bisherigen Eisenbahnkreuzungen. Wartezeiten an geschlossenen Schrankenanlagen gehören dann der Vergangenheit an.

  • Ebreichsdorf

    Zwischen Ebreichsdorf und Unterwaltersdorf erhält die Pottendorfer Linie einen neuen Verlauf. Das entlastet die Bewohner im Stadtgebiet und schafft Entwicklungsraum im Ort. Die Auswahl der Trasse erfolgte in Abstimmung mit der Gemeinde und der Bevölkerung.

    Bahnhof wird Knotenpunkt

    In Ebreichsdorf entsteht ein moderner Bahnhof in guter Lage. Dieser ist über die Landesstraße L 150 bequem erreichbar und gut an die regionalen Buslinien angebunden. Mit der neuen, erweiterten Park&Ride-Anlage haben Pendler künftig mehr Parkplätze zur Verfügung. Zum Schutz der Anrainer errichtet die ÖBB-Infrastruktur Lärmschutzwände entlang der neuen Trasse.

    Sichere Übergänge statt Kreuzungen

    Auch die Sicherheit an der Schnittstelle von Straße und Schiene steigt. Die bisherigen Eisenbahnkreuzungen werden durch Unter- und Überführungen ersetzt. Damit gibt es in Zukunft keine Wartezeiten an geschlossenen Schrankenanlagen mehr.

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