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Rund um den Bau

Ein zweites Gleis und vier neugestaltete Bahnhöfe: So aufgerüstet präsentiert sich die Pottendorfer Linie in Zukunft.

Kreuzung Aspangbahnlinie Achau.

Fast die Hälfte der Strecke ist bereits fertiggestellt. Zwischen dem Bahnhof Wien Meidling und der neuen Haltestelle Wien Blumental sind die Züge bis auf ein kleines Teilstück schon zweigleisig unterwegs. Auch der Abschnitt Wampersdorf–Wiener Neustadt ist zweigleisig ausgebaut. Bis 2023 wird nun die letzte Lücke geschlossen.

Moderne Bahnhöfe für mehr Komfort

Der Ausbau der Pottendorfer Linie schafft nicht nur Platz für mehr Verbindungen. Sie erhöht auch den Komfort und die Sicherheit für die Fahrgäste. Die ÖBB-Infrastruktur modernisiert die Bahnhöfe in Hennersdorf, Achau und Münchendorf. In Ebreichsdorf entsteht ein neues Bahnhofsgebäude in neuer Lage, mit optimaler Anbindung an die Landesstraße sowie an die Buslinien in der Region.

Daten & Fakten

  • Bauzeit
    2014–2023
  • Strecke
    Wien Meidling–Wiener Neustadt (Niederösterreich)
  • Streckenlänge
    52 Kilometer
  • Projektvolumen
    Rund 663 Mio. Euro
  • Meilensteine
    • 2016: Baubeginn Hennersdorf–Wampersdorf
    • 2023: Fertigstellung der gesamten Pottendorfer Linie

Die Bauabschnitte der Pottendorfer Linie

  • Hennersdorf–Münchendorf

    Elf Kilometer Lärmschutzwände, 23 neue Brücken und Unterführungen sowie zahlreiche Entwässerungsanlagen: Das alles entsteht beim Ausbau der Pottendorfer Linie zwischen Hennersdorf und Münchendorf. Ab 2019 werden die Züge hier auf zwei Gleisen unterwegs sein.

    Drei zeitgemäße Bahnhöfe

    Entlang der Strecke modernisiert die ÖBB-Infrastruktur gleich drei Bahnhöfe: Hennersdorf, Achau und Münchendorf. Angehobene Bahnsteigzugänge erleichtern das Einsteigen in moderne Nahverkehrs­züge. Die Fahrgäste profitieren von witterungsge­schützten Bahnsteigen, transparenten Wartekojen und modernen Informati­onssystemen.

    Gleise sicher überqueren

    Mit dem Ausbau steigt auch die Sicherheit an der Schnittstelle von Straße und Schiene. Unter- und Überführungen ersetzen die bisherigen Eisenbahnkreuzungen. Wartezeiten an geschlossenen Schrankenanlagen gehören dann der Vergangenheit an.

  • Ebreichsdorf (in Planung)

    Zwischen Ebreichsdorf und Unterwaltersdorf erhält die Pottendorfer Linie einen neuen Verlauf. Das entlastet die Bewohner im Stadtgebiet und schafft Entwicklungsraum im Ort. Die Auswahl der Trasse erfolgte in Abstimmung mit der Gemeinde und der Bevölkerung.

    Bahnhof wird Knotenpunkt

    In Ebreichsdorf entsteht ein moderner Bahnhof in guter Lage. Dieser ist über die Landesstraße L 150 bequem erreichbar und gut an die regionalen Buslinien angebunden. Mit der neuen, erweiterten Park&Ride-Anlage haben Pendler künftig mehr Parkplätze zur Verfügung. Zum Schutz der Anrainer errichtet die ÖBB-Infrastruktur Lärmschutzwände entlang der neuen Trasse.

    Sichere Übergänge statt Kreuzungen

    Auch die Sicherheit an der Schnittstelle von Straße und Schiene steigt. Die bisherigen Eisenbahnkreuzungen werden durch Unter- und Überführungen ersetzt. Damit gibt es in Zukunft keine Wartezeiten an geschlossenen Schrankenanlagen mehr.

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