Neue Kapazitäten für neue Stadtviertel
Um den wachsenden Bedarf nach einer leistungsfähigen Anbindung des Raums südlich von Wien an die Hauptstadt durch zusätzliche S-Bahn- und Regionalverbindungen decken zu können, müssen neue Kapazitäten geschaffen werden. Konkret heißt das: zwei zusätzliche Gleise für eine Entflechtung von S-Bahn und schnelleren Garnituren ermöglichen einen dichteren S-Bahn-Takt. Die neuen Haltestellen Wien Benyastraße (bisher: Wien Tullnertalgasse) und Brunn Europaring bieten mehr Menschen einen einfachen Zugang zum öffentlichen Verkehr, auch durch die direkte Anbindung an U6 (Bahnhof Meidling), U2 (Matzleinsdorfer Platz; ab 2027) und U1 (Wien Hauptbahnhof).
Umweltfreundliches Mobilitätsangebot
Durch die optimale Anbindung von Radwegen und Busverbindungen an die Haltestellen sowie die Erweiterung und Neuerrichtung von P&R-Anlagen wird es wesentlich leichter, autofrei und umweltfreundlich zwischen Wien und Niederösterreich zu pendeln. Zusätzlich wird durch die Auflassung zweier beschrankter Eisenbahnkreuzungen in Mödling ein flüssigerer Stadtverkehr möglich, unnötige Staus entfallen und die Sicherheit im Straßenverkehr wird erhöht.
Zeitplan
Aktuell werden die möglichen Auswirkungen dieses Projekts beispielsweise auf Umwelt und AnrainerInnen im Rahmen eines Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens (UVP) untersucht. Die Hauptbauphase im Abschnitt Meidling bis Liesing soll laut derzeitigem Planungsstand 2027 beginnen. Es wird, soweit möglich, unter laufendem Betrieb gebaut, um die Einschränkungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten. Notwendige Streckensperren werden natürlich zeitgerecht bekanntgegeben.