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Rund um den Bau

Rund 100 gemauerte Brücken, 16 Viadukte und 15 Tunnel: Die von Carl Ritter von Ghega entworfene Semmeringbahn gilt als technische Meisterleistung. Die Modernisierungsarbeiten laufen auf Hochtouren.

Um sie an heutige Anforderungen anzupassen, modernisiert die ÖBB-Infrastruktur die gesamte Strecke. Zudem wurden sechs Bahnhöfe barrierefrei und kundenfreundlicher gestaltet – Gloggnitz, Payerbach-Reichenau, Breitenstein, Semmering, Spital am Semmering und Mürzzuschlag.

Zehn Kilometer neue Gleise und Weichen

Nach dem Abschnitt Semmering–Spital am Semmering starteten 2016 die Arbeiten zwischen Payerbach-Reichenau und Semmering. Hier wurden rund zehn Kilometer neue Gleise verlegt und Weichen aufgerüstet. 2017 lief die Sanierung des Kartnerkogel-Viadukts, 2018 und 2019 folgt die Revitalisierung des Wagnergraben-, Gamperlgraben- und Rumplergraben-Viadukts. Darüber hinaus entstehen vier elektronische Stellwerke.

Daten & Fakten

  • Bauzeit
    2005–2025
  • Strecke
    Gloggnitz (Niederösterreich)–Mürzzuschlag (Steiermark)
  • Streckenlänge
    42 Kilometer
  • Meilensteine
    • 2005: Baubeginn
    • 2016: Startschuss für die letzte Bauphase (Payerbach–Reichenau–Semmering)
    • 2025: Fertigstellung der Sanierung der Semmeringbahn

Modernisierung der Semmering Bestandsstrecke

Das Video zeigt in beeindruckender Art und Weise die aufwändigen Modernisierungsmaßnahmen im Zuge einer Streckensperre.