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Wandfresken am Klagenfurter Bahnhof

Kunst- & Kulturbeirat

Die ÖBB haben sich entschlossen, den Bahnhof als Ort temporärer Ausstellungen und Veranstaltungen noch weiter zu öffnen. Um die Entscheidung wer, wann und wo unter welchen Bedingungen ausstellen darf, objektiv treffen zu können, gibt es einen Kunst- und Kulturbeirat.

Kunst im öffentlichen Raum

Die ÖBB als öffentliches Unternehmen betreiben über 1.000 Bahnhöfe und Haltestellen. Diese Bahnhöfe und Haltestellen stehen im Eigentum aller Österreicherinnen und Österreicher und repräsentieren Freiheit durch Mobilität mit der Bahn.
Zahlreiche Bahnhöfe sind schon lange viel mehr als nur Orte zum Ankommen und Abfahren. Sie sind zu Orten der Begegnung in vielerlei Hinsicht geworden. Bahnhöfe werden mehr und mehr zu multifunktionalen Räumen mit zahlreichen Angeboten neben dem Bahnfahren.

Der Bahnhof ist weit mehr als ein Ort für Reisende. Er ist zugleich Ort für Anrainer und Firmen mit Einkaufsmöglichkeiten, Cafés, Restaurants, Büros, Parkgarage und Hotel. Bahnhöfe werden aber auch immer mehr zu Orten, wo man Kunst und Kultur erleben kann – sei es durch permanente Kunst, wie Fresken am Hauptbahnhof Klagenfurt (s. Bild) oder am Hauptbahnhof Innsbruck und Graz, aber auch durch temporäre Ausstellungen, die bereits erfolgreich an verschiedenen Standorten stattgefunden haben.

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Lesen Sie in den nebenstehenden Unterlagen, wie auch Sie Ihre Kunst der Öffentlichkeit am Bahnhof präsentieren können.

Mitglieder des Beirats

DI Birgit Brodner, *1969, Stadtplanerin, Kulturmanagerin

Studium Landschaftsplanung an der Universität für Bodenkultur Wien, Diplom an der Universität für Angewandte Kunst, Wien Ab 1998 Beschäftigung mit dem Spannungsfeld Stadtplanung – Kunst – Soziales; 2000-–2006 Projektleiterin in der Gebietsbetreuung Ottakring im Auftrag der Stadt Wien; 2003–2006 Mitarbeit am Zielgebiet Gürtel; Lehrtätigkeit an der TU Wien zum Thema "Kunst und Kultur als Motor von Stadtentwicklung"; 2006–2013 Referentin des Stadtrats für Kultur und Wissenschaft in Wien, verantwortlich für die Bereiche, Architektur, Stadtteilkultur, Jugend- und interkulturelle Projekte, Musik und Bildende Kunst; 2008–2013 Kuratoriumsmitglied Kunst im öffentlichen Raum Wien, seit 2013 Beratung und Projektmanagement in der Immobilienwirtschaft.

Mag. Franz Hammerschmid, *1976 in Wien, lebt in Wien

Mag. Franz Hammerschmid leitet seit April 2014 den Geschäftsbereich Marktmanagement und Kommunikation der ÖBB-Infrastruktur AG. Von Jänner 2013 bis März 2014 war er Leiter der Unternehmensentwicklung in selbigem Unternehmen. Zuvor war er fast sechs Jahre Mitglied des Kabinetts des Bundesministers/der Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie. Er hat zusätzlich zu seinem Abschluss in Rechtswissenschaften im April 2002 Ausbildungen an der Management School St. Gallen (Strategie, Finanzen, Führung; Oktober 2013 bis September 2014) und an London Business School (essentials of leadership; September/Oktober 2015) absolviert.

Dr. Kristin Hanusch-Linser

Dr. Kristin Hanusch-Linser ist Head of Open Innovation Lab & Service Design Center der ÖBB Holding AG. Davor war sie sechs Jahre Head of Marketing, Communications & Public Affairs der ÖBB sowie Konzernsprecherin. Sie ist ebenfalls seit 2014 im Aufsichtsrat der ÖBB-Personenverkehr AG und der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH. 2012 wurde sie von der International Advertising Association (IAA) zum "Marketer des Jahres" gewählt. Vor ihrem Eintritt in die ÖBB war sie 20 Jahre in Top-Managementpositionen im Medien- und Verlagsmanagement tätig: Zuletzt als Vorstand Marketing und Vertrieb bei der Regionalmedien Austria AG und davor in der Geschäftsleitung der Tageszeitung HEUTE für Verkauf, Vertrieb und Marketing verantwortlich. Nach ihrem Karrierestart als Geschäftsführerin des kommerziellen Online-Anbieter RDB-Rechtsdatenbank hat sie 2001 den Internet-Technologieanbieter onlaw internet technologie GmbH als Startup gegründet und aufgebaut. Im Anschluss daran hat sie bis 2007 als CEO die Verlagsgruppe MANZ erfolgreich restrukturiert und den digitalen Umbau verantwortet. Hanusch-Linser ist Vizepräsidentin der IAA-Österreich sowie Gründungsmitglied und wissenschaftlicher Beirat des Universitätslehrgangs für Informationsrecht und Rechtsinformation an der Universität Wien.

Prof. Ernst Hilger, *1950 Wien, Kunsthändler, Galerist, lebt in Wien

1971 Gründungsgesellschafter der Galerie Academia/Salzburg und 1972 Gründungsgesellschafter der Galerie Spectrum; 1974 Mitherausgeber der ersten österreichischen Kunstzeitung Galerienspiegel; gemeinsam mit Paul Kruntorad; 1976 Beginn der eigenen Galerie in der Dorotheergasse, Beginn der Verlagstätigkeit; 1986–1998 Vorsitzender des Verbandes Österreichischer Galerien Moderner Kunst; 1987–1993 Künstlerischer Beirat der ART BASEL für Österreich; seit 1996 Künstlerischer Leiter und Kurator der SIEMENS Sammlung und des SIEMENS Förderprogramms für Junge Kunst; 1998-99 Künstlerischer Beirat der Bank Austria; 2000 Verleihung des Berufstitels Professor; 2002 Officier des Arts et Lettres Ehrenzeichen der Stadt Wien und Ehrenzeichen des Bundesministeriums für Kunst; seit 2005 Beirat der ArtParis; bis 2005 Beirat der ViennAfair.

Mag. Martina Taig, *1974 in Hof, lebt in Wien

Mag. Martina Taig hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften sowie Kulturmanagement und kam 2005 nach Wien, um die Bereiche Presse und Sponsoring für das Burgtheater zu betreuen. Anfang 2007 wechselte sie ins Büro der Ministerin für Unterricht, Kunst und Kultur als Referentin für Kunst- und Kulturangelegenheiten. Von Ende 2008 bis Anfang 2012 leitete sie die Abteilung Sponsoring und Events im Kunsthistorischen Museum mit Museum für Völkerkunde und Österreichischem Theatermuseum. Seit Februar 2012 ist sie Geschäftsführerin der Kunst im öffentlichen Raum GmbH Wien.