Mit dem Ausbau von Werndorf nach Spielfeld-Straß sind die Weichen für eine moderne Bahn in der Südsteiermark gestellt. Für Fahrgäste und Güter bedeutet das schnellere und komfortablere Verbindungen. Mit der Zweigleisigkeit kann die Reisezeit zwischen Graz und Maribor von derzeit rund 60 auf 45 Minuten verkürzt werden. Zusätzlich werden Bahnhöfe barrierefrei umgebaut und modernisiert sowie sämtliche Eisenbahnkreuzungen entlang der Strecke aufgelassen. Außerdem werden die Bahnhöfe durch den Ausbau von Park&Ride-Anlagen und Bushaltestellen noch besser erreichbar – für einen möglichst einfachen Umstieg auf den öffentlichen Verkehr.
Die Vorteile
- Taktverdichtungen und deutliche Steigerung des Zugangebots
- Kürzere Fahrzeiten
- Bessere Anbindungen an Spielfeld-Straß, Leibnitz, Graz, Bad Radkersburg und Maribor
- Attraktiver und umweltschonender Güterverkehr
Wichtig für Europa
Auch international ist die Strecke relavant: Sie liegt am Baltisch-Adriatischen Korridor. Gleichzeitig ist Koper einer der wichtigsten Häfen der nördlichen Adria und von großer Bedeutung für die heimische Wirtschaft. Mit einer durchgehenden Zweigleisigkeit wird die Strecke für höhere Kapazitäten vorbereitet. Das geschieht in enger Abstimmung mit Slowenien, sodass grenzüberschreitende Züge dann keinen Zwischenhalt mehr einlegen müssen, um wie bisher, Loks umzuspannen. Und auch die Effizienz wird verbessert: Künftig wird der Zugbetrieb automatisiert. Insgesamt entsteht so eine neue Lebensader für den Güterterminal in Werndorf (CCG) und eine wesentlich leistungsfähigere Verbindung zwischen Koper, Graz, Wien und Linz.
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Transkript des Videos zum Nachlesen
#OEBBBauenauf – Zweigleisiger Ausbau Graz – Maribor
Sprecher, Animation, Textinserts & Musik im HintergrundSprecher: Die Südstrecke ist ein wichtiger Teil im bahnnetz der ÖBB und das Baltisch-Adriatischen Korridors. Indem wir sie ausbauen, machen wir sie fit für die Zukunft. So erreichen wir langfristig kürzere Reisezeiten und mehr Kapazitäten sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr. Der künftige Fokus des Ausbaus der Südstrecke liegt auf der Erweiterung der teilweise noch eingleisigen Strecke auf zwei Gleise zwischen Graz und Maribor. Aktuell müssen Züge nämlich noch an manchen Stelen warten, um den Zügen aus der Gegenrichtung Vorrang zu geben. Mit zwei durchgehenden Gleisen können künftig deutlich mehr Züge auf der Strecke unterwegs sein – ohne Wartezeiten und Verzögerungen. Durch modernisierte Bahnhöfe schaffen wir attraktive Mobilitätsverknüpfungspunkte, sodass noch mehr Fahrgäste mit dem Zug und damit nachhaltig unterwegs sind.
In Zukunft sollen die Züge auch die Staatsgrenze ohne Zeitverlust passieren können. Die österreichischen nd slowenischen Züge benötigen unterschiedliche Strom versorgungen.Textinsert:
Slowenien <-> Österreich
3KV Gleichstrom < Neutrale Zone > 15KV 16,7HzSprecher: Das bedeutet, dass die Loks getauscht werden müssen, damit die passende Lok im jeweiligen Stromsystem weiterfahren kann. Aktuell erfolgt dies entweder durch Umschalten des ganzen Bahnhofes auf eine Stromversorgung oder durch aufwendige Verschubbewegungen. Jedenfalls ist das immer sehr zeit- und arbeitsintensiv und verhindert, dass mehr Züge auf der Strecke unterwegs sein könnten. Durch den einsatz von Mehrsystemloks können Züge dann ohne Zeitverlust den Grenzenübergang passieren. Auf diese Weise verbessern wir nicht nur de Infrastruktur und erhöhen die Geschwindigkeit und den Komfort für alle Fahrgäste, sondern können auch noch mehr Güter von der Straße auf die Schiene bringen. Durch die Modernisierungen verkürzt sich die Reisezeit von Graz nach Maribor von 70 auf nur 45 Minuten – deutlich schneller als mit dem Auto.
So Investieren wir laufend in die umweltfreundliche Mobilität von morgen.
#OEBBBauenauf - Zweigleisiger Ausbau Graz - Maribor
Wir machen die Südbahn zwischen Graz und Maribor fit für die Zukunft. Mit dem zweigleisigen Ausbau zwischen Werndorf und Spielfeld-Straß sind die Weichen für eine moderne Bahn in der Südsteiermark gestellt. Für Fahrgäste und Güter bedeutet das schnellere, komfortablere und umweltfreundlichere Verbindungen.