Einheitliche Daten und klare Identifikation
Die Telematics TSI definiert, wie Trassenanfragen elektronisch übermittelt, bearbeitet und bestätigt werden. Dabei werden alle Prozessschritte klar strukturiert:
- Trassenanfrage (Path Request)
- Prüfung und Koordination durch den Infrastrukturbetreiber
- Zuteilung oder Ablehnung der Trasse
- Laufende Aktualisierungen (z. B. Änderungen, Stornierungen)
Diese Abläufe sind europaweit harmonisiert und folgen standardisierten Nachrichtenformaten und Prozessen. Für eine eindeutige Kommunikation werden standardisierte Objektkennungen verwendet, zum Beispiel Zugidentifikation, Fahrweg (Route + Pfad) oder Trassenanfrage. Diese eindeutigen Identifikatoren stellen sicher, dass alle Beteiligten jederzeit vom selben Objekt sprechen. Dadurch wird der grenzüberschreitende Verkehr deutlich vereinfacht und effizienter gestaltet.
Standardisierte Schnittstellen
Die Kommunikation erfolgt über das sogenannte Common Interface (CI), eine verpflichtende technische Schnittstelle für alle Beteiligten im europäischen Bahnnetz. Für Akteur:innen, die ohne Schnittstelle bestellen wollen, steht das bestehende Online-Bestell-System M-AMA zur Verfügung.
Die standardisierte Schnittstelle ermöglicht EVU und anderen Marktteilnehmer:innen einheitliche Nachrichtenformate, eine sichere Datenübertragung (Signierung, Verschlüsselung), automatisierte Verarbeitung und effiziente Interoperabilität zwischen verschiedenen IT-Systemen.
Ihre Vorteile
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Die Telematics TSI ermöglicht eine standardisierte durchgängige digitale Prozesskette – von der Planung bis zum Betrieb. Dies verbessert die Planbarkeit und erhöht die Qualität im Eisenbahnverkehr durch:
- Schnellere und standardisierte Trassenbestellung
- Transparente Prozesse und Rückmeldungen
- Weniger Schnittstellenaufwand
- Bessere internationale Zusammenarbeit
- Beitrag zur europäischen Integration
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite Download und Links.