Welterschöpfungstag: ÖBB setzen voll auf Sonne

Die ÖBB verfolgen eine umfassende Klimaschutzstrategie, die das Ziel hat, die Ressourcen der Erde zu schonen und den ökologischen Fußabdruck nachhaltig zu reduzieren. Wir produzieren Grünstrom, unter anderem mit 45 Photovoltaikanlagen. So konnte die Jahresproduktion im Solarbereich von 2020 auf 2021 verdreifacht werden.

Photovoltaik-Anlage Bahnhof Ebreichsdorf

Der Welterschöpfungstag am 6. April markiert jenen Wendepunkt im Jahr, ab dem wir mehr konsumieren, als die Natur selbst erneuern kann. Danach leben wir also für den Rest des Jahres auf Kosten unserer Kinder und Enkelkinder.

Bei den ÖBB verfolgen wir eine umfassende Klimaschutzstrategie, die das Ziel hat, die Ressourcen der Erde zu schonen und den ökologischen Fußabdruck nachhaltig zu reduzieren.

Die Sonne ist hierfür eine zuverlässige und nachhaltige Quelle für Wärme und elektrischen Strom. Um die Eigenproduktion von erneuerbarer Energie zu steigern, setzt die ÖBB-Infrastruktur den Ausbau der Photovoltaikanlagen konsequent fort. Allein von 2020 auf 2021 konnte die Jahresstromproduktion im Solarenergiebereich von 2.945 Megawattstunden auf 10.045 Megawattstunden mehr als verdreifacht werden. Für Grünstrom aus Sonnenenergie sorgen nun insgesamt 45 Photovoltaikanlagen auf Betriebsanlagen und Freiflächen – und das nachhaltig. Bis Ende 2022 sind weitere 32 neue Anlagen in Prüfung oder bereits in Planung.

Grüne Pionierarbeit

Seit mehr als 130 Jahren setzt die Bahn auf saubere und umweltfreundliche Energie. Sie ist somit ein absoluter Vorreiter in Sachen Elektromobilität: 95% der Schienenverkehrsleistungen werden bereits elektrisch erbracht – ein Drittel des benötigten Stroms wird dabei selbst produziert.

Seit 2015 sorgen neben den Wasserkraftwerken auch Solaranlagen für 100 % grünen Bahnstrom im System Bahn. 2021 setzte die ÖBB ihre Solaroffensive fort und errichtete 20 weitere Photovoltaikanlagen in ganz Österreich.

  • Transkript des Videos zum Nachlesen

    Wir geben grünes Licht für Solarenergie – Ausbau Photovoltaikanlagen 2021
    Filmanimation, Textinserts, Hintergrundmusik

    ÖBB Infra
    2021 haben wir viel bewegt.
    Wie wir das gemacht haben?
    Wir haben die Sonne eingefangen.

    Photovoltaik Anlagen 2021:
    Von 25 im Januar bis 45 im Dezember.
    3 von den Anlagen sorgen für mehr Power im Bahnstromnetz und ermöglichen 900 grüne Bahnfahrten von Wien nach Salzburg. Die restlichen 17 Anlagen versorgen unsere Gebäude und Betriebsanlagen mit grünem Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresstrombedarf von 650 Haushalten.

    Damit haben wir Österreich letztes Jahr noch grüner gemacht.

    340 % mehr Solarstrom seit 2020.
    2019 lag die Jahresstromproduktion bei 1.527 MWh.
    2020 stieg diese auf 2.945 MWh.
    2021 hatten wir einen rasanten Anstieg von 10.045 MWh.

    Wohin die Reise geht?
    Steigerung der Eigenproduktion von grünem Strom!
    Dafür stellen wir heute schon die Weichen und geben grünes Licht für Solarenergie.

    ÖBB Infra

Wir schaffen nachhaltige Werte für die Zukunft

„Wenn die Sonne scheint, freuen wir uns alle. Wir bei den ÖBB noch dazu doppelt: Denn mit unseren 45 Photovoltaikanlagen produzieren wir damit grünen Strom für unseren Bahnbetrieb. Die Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie ist für uns ein wichtiger Hebel im Kampf gegen die Klimakrise. Und natürlich macht es uns unabhängig von fossilen Energien. Mit der Photovoltaik-Offensive steigern wir nicht nur die Eigenerzeugung von grünem Strom für unsere Anlagen und unser Streckennetz, wir schaffen auch nachhaltige Werte für die Zukunft. Das stärkt unsere Position als eines der wichtigsten Klimaschutz­unternehmen Österreichs“

ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä.

Photovoltaik-Elemente Bahnhof Bruck Neudorf

Aus Sonnenkraft wird Zugkraft

Bereits im Jahr 2015 wurde das weltweit erste Bahnstrom-Solarkraftwerk im niederösterreichischen Wilfleinsdorf in Betrieb genommen. Letztes Jahr folgten zwei weitere Freiflächenanlagen und eine Auf-Dach-Anlage im gleichen Bundesland. 900 Züge können so zwischen Wien und Salzburg mit 100 % eigens produziertem grünen Bahnstrom aus erneuerbarer solarer Energie fahren. Hinzu kamen auch 17 Auf-Dach-Anlagen mit 7.256 Solarmodulen, die nachhaltig 50-Hertz-Drehstrom für die Gebäude und Betriebsanlagen der ÖBB produzieren – das entspricht dem Jahresstrombedarf von rund 650 Haushalten. Damit wurden wichtige Meilensteine für den Ausbau der CO2-neutralen Stromerzeugung gelegt.

Der an allen Standorten erzeugte Grünstrom wird direkt vor Ort für den Eigenbedarf der Anlagen oder das Streckennetz genutzt. Bei einer Stromerzeugung von insgesamt 10.045 Megawattstunden entspricht das umgerechnet dem Jahresstrombedarf von rund 2.640 Durchschnittshaushalten.

Schritt für Schritt zum CO2-neutralen Mobilitätssektor

Jede Anlage trägt dazu bei, die umweltfreundliche Eigenproduktion von grünem Strom für den Bahnbetrieb zu steigern und damit dem Ziel des CO2-neutralen Mobilitätssektor bis 2030 ein Stück näher zu kommen. Die nächsten Photovoltaikanlagen sind bereits am Start: In St. Pölten errichteten die ÖBB eine Auf-Dach-Anlage am Parkdeck. Sie ist im März in Betrieb gegangen um den Bahnhof mit Solarenergie nachhaltig und umweltfreundlich zu versorgen. Darüber hinaus ist geplant, weitere Photovoltaikanlagen und ein Windkraftrad für 16,7 Hertz Bahnstrom in der Nähe von Bahntrassen zu errichten. Denn durch die Einspeisung in die Oberleitung wird der Strom direkt dort verbraucht, wo er erzeugt wird – mit minimalen Energieübertragungsverlusten.

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