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Achtung Eisenbahnkreuzung

Die ÖBB setzen zahlreiche Maßnahmen für mehr Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen. Die Unfallzahlen gehen stetig zurück – aber jeder Unfall ist einer zu viel.

Im Netz der ÖBB gibt es 3.231 Eisenbahnkreuzungen. Für noch mehr Sicherheit und damit es erst gar nicht zu einer Gefahrensituation für Straßenverkehrsteilnehmer kommen kann,

  • verfolgen wir konsequent das Ziel, diese Anzahl weiter zu reduzieren,
  • investieren wir in Unter- oder Überführungen sowie in Lichtzeichenanlagen mit und ohne Schranken und
  • setzen wir auf Kooperationen, Kampagnen und Bewusstseinsbildung für das richtige Verhalten.

Die häufigsten Unfallursachen sind Unachtsamkeit und Ablenkung der Straßenverkehrsteilnehmer. Auch Gewohnheit macht blind: Gerade ortsansässige Personen, die täglich Eisenbahnkreuzungen queren, sind besonders gefährdet. Änderungen im Fahrplan oder zusätzliche Güterzüge können fatale Folgen haben.

Was tun, wenn man vom Schranken eingesperrt wird?

Halten Autofahrer die Straßenverkehrsregeln ein, kann es auch an mit Schranken gesicherten Kreuzungen zu keinen gefährlichen Situationen kommen. Sollten Autolenker aber dennoch vom Schranken eingesperrt werden, hilft nur noch Gas geben. Die Schrankenbäume sind so konstruiert, dass ein Durchbrechen möglich ist. Manchmal kann das Auto den Schranken auch einfach hochdrücken. Nach dem Durchfahren des Schrankens muss der Schaden an diesem der Polizei und der Kfz-Versicherung gemeldet werden.

Selbsttest – Wie verhalte ich mir richtig bei Eisenbahnkreuzungen?

Verkehrsministerium und ÖBB haben gemeinsam eine Online-Studie durchgeführt. Die aus einem Forschungsprojekt hervorgegangene Website www.ek-studie.at steht allen Interessierten zur Überprüfung der persönlichen Kompetenz in Sachen richtiges Verhalten an Eisenbahnkreuzungen zur Verfügung – einschließlich einer Auswertung der Antworten. Die Studie des Forschungsprojektes finden Sie hier.