Karte Korridor 9

Auf die Plätze, fertig … Korridor 9

Der Rhein Donau-Güterverkehrskorridor ist schon einige Monate in Betrieb. Nun erfolgte der symbolische Startschuss.

Beim Rhein Donau-Korridor oder auch Rail Freight Corridor (RFC) 9 handelt es sich um einen von insgesamt fünf Güterverkehrskorridoren, die durch Österreich führen. Der Korridor liegt auf der gesamten Weststrecke, die aus nationaler, aber auch europäischer Perspektive von großer Bedeutung ist. Die Streckenlänge des RFC 9 beträgt rund 6.800 Kilometer und umfasst sieben Länder: Frankreich, Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Rumänien.

Österreichische Handschrift

Dass der Güterverkehrskorridor zeitgerecht starten konnte, ist keine Selbstverständlichkeit. „Die Vorbereitungsarbeiten waren aufwendig und die Verhandlungen mit den Mitgliedsstaaten lange sehr zäh. Am Ende gelang aber eine Einigung“, blickt Managing Director Jean-Marc Hillenberg, Asset Management und Strategische Planung, zurück.

Im Zuge eines virtuellen Opening Events, einem symbolischen Startschuss, bedankten sich Vertreter:innen der Europäischen Kommission, der Ministerien und der Eisenbahnverkehrsunternehmen bei Hillenberg für die gute Zusammenarbeit und für seinen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen. Hillenberg skizzierte die Herausforderungen für die nächsten Jahre.

Herr Jean Marc Hillenberg

Drei Schwerpunkte

Zu den Herausforderungen zählen die Reduzierung der Grenzwartezeiten, eine international besser abgestimmte Baubetriebsplanung, sowie das aktive Vorantreiben des Programms Timetable Redesign (TTR), das eine kundenfreundlichere Trassenplanung mit erhöhten Kapazitäten für den Güterverkehr ermöglicht.

„Ziel unserer Anstrengungen ist es, den Güterverkehr für unsere Kund:innen attraktiver zu machen und so mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Ich denke, ich konnte dazu als kleines Mosaiksteinchen einen bescheidenen Beitrag leisten. Das motiviert mich für die Zukunft“, zieht Hillenberg ein positives Resümee.