ETCS - Mehr Züge auf Schiene bringen

Das European Train Control System (ETCS) hebt die moderne Zugsicherung auf eine neue Basis. Unter Einhaltung strengster Sicherheitsstandards können künftig bis zu 30 Prozent mehr Züge auf unseren Bahnstrecken fahren.

"zügig erklärt" - European Train Control System

Das Europäische Zugsicherungssystem ETCS Level 2, kurz ETCSL2, überwacht wie ein Autopilot im Flugzeug ständig den Zug. Welche Vorteile das mit sich bringt, erklärt nebenstehendes Video.

  • Transkript des Videos zum Nachlesen

    zügig erklärt. ETCS
    Animation, Textinserts & Musik im Hintergrund

    Sie gehören zur Eisenbahn wie die Schienen, Loks und Waggons: Die Signale entlang von Bahnstrecken.

    Signale sagen den Lokführer:innen, ob sie, wann sie, wo sie und wie schnell sie fahren dürfen. Dennoch werden sie künftig Schritt für Schritt verschwinden: Dank ETCS Level 2.

    Das Europäische Zugsicherungssystem Level 2, kurz ETCSL2, überwacht wie ein Autopilot im Flugzeug ständig den Zug.

    Die kontinuierliche Kommunikation findet zwischen Lok und Strecke mittels digitalen Zugfunks, GSM-R, statt.

    Durch genaue High-Tech-Ortung der Fahrzeuge und Mobilfunk-Kommunikation können die Züge mit höheren Geschwindigkeiten und kürzeren Abständen fahren – natürlich unter Einhaltung aller strengen Sicherheitsstandards.

    Alle Informationen, die Lokführer:innen brauchen, werden direkt in den Zug übermittelt und nicht mehr mit Lichtsignalen auf der Strecke angezeigt.

    Das spart teure Grabungsarbeiten für Verkabelungen, bedeutet weniger Wartungen und damit weniger Streckensperren und pünktlichere Züge.

    Mit ETCS sind bis zu 30 Prozent mehr Züge möglich. So können zum Beispiel in Zukunft auf der meistbefahrenen Strecke Österreichs, der Wiener Schnellbahn zwischen Meidling und Floridsdorf, 900 statt bisher 700 Züge pro Tag fahren. Das bringt Pendler:innen zu Spitzenzeiten deutlich mehr Komfort und weniger Wartezeiten.

    ETCS kann noch mehr: Es bildet die Grundlage für das Fahren bei optimaler Geschwindigkeit. Das ist energiesparend und schont die Umwelt.

    All diese Vorteile wirken bereits auf den mit ETCS ausgerüsteten Bahnstrecken: z.B. Wien–St. Pölten oder Kufstein–Brenner. Und das System wird laufend ausgeweitet.

    Das Ziel ist, alle österreichischen Hauptverbindungen mit dem modernen ETCS Level 2 auszurüsten.

    Mehr Sicherheit, mehr Züge, höherer Komfort, weniger Wartezeiten – folglich können deutlich mehr Menschen und Güter mit der Bahn unterwegs sein. Und das spart wiederum CO2.

    Gemeinsam können wir die Klimaziele Österreichs erreichen.

Gemeinsam können wir die Klimaziele erreichen

Sie gehören zur Eisenbahn wie die Schienen, Loks und Waggons: Die Signale entlang von Bahnstrecken.

Signale sagen den Lokführer:innen, ob sie, wann sie, wo sie und wie schnell sie fahren dürfen. Dennoch werden sie künftig Schritt für Schritt verschwinden: Dank ETCS Level 2.

Das Europäische Zugsicherungssystem Level 2, kurz ETCSL2, überwacht wie ein Autopilot im Flugzeug ständig den Zug.

Die kontinuierliche Kommunikation findet zwischen Lok und Strecke mittels digitalen Zugfunks, GSM-R, statt.

Durch genaue High-Tech-Ortung der Fahrzeuge und Mobilfunk-Kommunikation können die Züge mit höheren Geschwindigkeiten und kürzeren Abständen fahren – natürlich unter Einhaltung aller strengen Sicherheitsstandards.

Alle Informationen, die Lokführer:innen brauchen, werden direkt in den Zug übermittelt und nicht mehr mit Lichtsignalen auf der Strecke angezeigt.

Das spart teure Grabungsarbeiten für Verkabelungen, bedeutet weniger Wartungen und damit weniger Streckensperren und pünktlichere Züge.

Weitere Vorteile von ETCS

Mit ETCS sind bis zu 30 Prozent mehr Züge möglich. So können zum Beispiel in Zukunft auf der meistbefahrenen Strecke Österreichs, der Wiener Schnellbahn zwischen Meidling und Floridsdorf, 900 statt bisher 700 Züge pro Tag fahren. Das bringt Pendler:innen zu Spitzenzeiten deutlich mehr Komfort und weniger Wartezeiten.

ETCS kann noch mehr: Es bildet die Grundlage für das Fahren bei optimaler Geschwindigkeit. Das ist energiesparend und schont die Umwelt.

All diese Vorteile wirken bereits auf den mit ETCS ausgerüsteten Bahnstrecken: z.B. Wien–St. Pölten oder Kufstein–Brenner. Und das System wird laufend ausgeweitet.

Das Ziel ist, alle österreichischen Hauptverbindungen mit dem modernen ETCS Level 2 auszurüsten.

Mehr Sicherheit, mehr Züge, höherer Komfort, weniger Wartezeiten – folglich können deutlich mehr Menschen und Güter mit der Bahn unterwegs sein. Und das spart wiederum CO2.

Infografik - ETCS

Die Vorteile von ETCS auf einen Blick in der Infografik.

  • Transkript der Infografik zum Nachlesen

    Infografik - ETCS, Textinserts, ÖBB-Infra-Logo.

    ZÜGIG ERKLÄRT.
    Mit ETCS mehr Züge auf Schiene bringen.

    Das Europäische Zugsicherungssystem ETCS Level 2, kurz ETCSL2, überwacht wie ein Autopilot im Flugzeug ständig den Zug. Dadurch wird folgendes ermöglicht:

    Bis zu 30 Prozent mehr Züge, höherer Komfort und weniger Wartezeit.

    Lokführer:innen bekommen Infos direkt in den Zug übermittelt. Das bedeutet weniger Streckensperren aufgrund von Wartungen an Signalen und bringt pünktlichere Züge.

    Höhere Geschwindigkeiten und kürzere Abstände zwischen den Zügen durch genaue High-Tech-Ortung.

    Ziel ist, alle österreichischen Hauptverbindungen auszurüsten.

    Gemeinsam können wir die Klimaziele Österreichs erreichen.

    Videos unter infrastruktur.oebb.at/zuegigerklaert