Lange Nacht der Forschung Digital

Lange Nacht der Forschung - Digital

Die Eisenbahn: Eine 180-jährige Geschichte, gemacht aus Eisen und Stahl. Auf den ersten Blick nicht unbedingt die perfekte Umgebung für modernste Digitalisierungsprojekte? Ganz falsch.

Digitalisierung bei der ÖBB-Infrastruktur AG

Bei der digitalen Ausgabe der Langen Nacht der Forschung wollen wir Ihnen zeigen, dass auch bei der Bahn-Infrastruktur kein Stein auf dem anderen bleibt. Inspektionsdrohnen, ein „digitaler Zwilling“ aller unserer Strecken und Anlagen, modernste Verkehrssteuerung mit Satelliten und vieles mehr, wird Ihnen das Bild einer Bahn der Zukunft vermitteln, das Sie vermutlich noch nicht kennen. Wir freuen uns auf Ihren virtuellen Besuch.

Mobile Mapping

Die ÖBB-Infrastruktur ist bestrebt, ihr 5.000 Kilometer langes Streckennetz zu digitalisieren und damit ein hochauflösendes Abbild der realen Bahninfrastruktur für zukünftige Anwendungen zu erzeugen. Welche Möglichkeiten sich dank dieser Technik ergeben, erklärt das Video.

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    Mobile Mapping
    Filmaufnahmen, Sprecher, Textinserts & Musik im Hintergrund

    Sprecher: Mit mobile Mapping Systemen bringt die ÖBB Infrastruktur ihr Schienennetz in die virtuelle Welt. Die vielfältigen Anwendungs­möglichkeiten, die daraus entstehen, bedeuten einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung der Bahninfrastruktur. Bereits vor zwei Jahren haben die Tests begonnen. Nun zeigt das Forschungsprojekt erste Ergebnisse.

    Textinsert: Erfassung der Infrastruktur
    Für Mobile Mapping werden Kameras und Laser auf ein Schienenfahrzeug montiert.
    Textinsert: Multisensor-System
    Damit wird das Schienennetzwerk abgefahren und dabei aufgenommen.

    Textinsert: 5 Kameras; Trägheitsnavigation; GNSS; Laserscanner
    Sprecher: Ziel dieser Erfassung ist es für zukünftige Anwendungen, ein lückenloses digitales Abbild unseres rund 5.000 Kilometer langen Streckennetzes zu bekommen.

    Textinsert: virtuelles Streckennetz
    Sprecher: Die Präzision der Messungen erzeugt ein hochauflösendes Abbild der Realität und damit vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Zum Beispiel die virtuelle Begehung.

    Textinsert: Gleisachsen
    Sprecher: In Zukunft wird es möglich sein Informationen über eine Strecke am Computer abzurufen, ohne die Gleise tatsächlich zu betreten.

    Textinsert: Oberleitung
    Sprecher: Aufwendige Sperrungen für solche Begehungen, werden also deutlich seltener notwendig sein.

    Textinsert: Signale
    Sprecher: Auch bei der Wartung von Weichen und anderer Anlagen bringt mobile Mapping enorme Vorteile.

    Textinsert: Weiche
    Sprecher: Das digitale Abbild wird mit Herstellerinformationen und Wartungszyklen vernetzt. So weiß man mit einem Blick exakt wo und wann die nächsten Arbeiten zu erledigen sind. Das spart Zeit und Geld in der Verwaltung. Mit den Informationen über Weichen, Brücken, Oberleitungen und mehr sind auch detaillierte Analysen möglich. Mit diesem Blick in die Zukunft lassen sich erforderliche Maßnahmen im Gleis im Voraus prognostizieren. Eine deutliche effizientere und nachhaltigere Bereitstellung der Bahninfrastruktur ist die Folge. In einer nächsten Stufe wird unsere Bahninfrastruktur dreidimensional modelliert werden. Mit diesem Modell bekommt man einen vollwertigen digitalen Zwilling des Streckennetzes. Das macht ausgeklügelte Simulationen möglich, wie zum Beispiel von komplexen Abläufen bei Baustellen, zeitsensiblen Wartungsprozessen oder für Ausbildungszwecke. Mit Hilfe von mobile Mapping erhalten wir ein digitales Abbild der realen Bahninfrastruktur Österreichs. In Zukunft werden wir, dank dieser Technik, komplexeste Situationen im Voraus aus den verschiedensten Blickwickeln betrachten können, was uns effizientere und nachhaltigere Entscheidungen treffen lässt.

Drohnen als Inspektoren der Luft

Das Ergebnis, dass sich dieser Spruch zukünftig bewahrheiten kann, erbrachte in zweijähriger Forschungsarbeit das gemeinsame Projekt von ÖBB und ASFINAG mit Namen „RISKMON“. Im Zuge dessen wurden, gemeinsam mit dem BMVIT und namhaften Experten wie BLADESCAPE, der BOKU und IQSOFT, mögliche Anwendungsbereiche von Drohnen im Verkehrssektor untersucht.

Blogbeitrag Alles Gute kommt von oben!
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    Drohnen als Inspektoren der Luft
    Filmaufnahmen, Textinserts & Musik im Hintergrund

    Das Ziel der ÖBB, so schnell wie möglich von A nach B. Vom Weg der Erfindung zur fertigen Innovation. Von der Basis bis ganz nach oben.

    Textinsert: Flugkraft von 8 Motoren; Wärmebildsensoren; Hochauflösende Spezialkamera

    Vom Problem zur Lösung

    Textinsert: erkennt bauliche Veränderungen im Millimeter-Bereich; untersucht Eisenbahnbrücken

    Textinsert: exaktes, digitales 3D Modell; Naturgefahren; Streckenkontrolle; außergewöhnliche Ereignisse

    Von den Machern von heute, zu den Visionären von morgen.
    ÖBB heute, für morgen, für uns

ATO – Automatisierung im Bahnbetrieb

Mehr als 260 Mio. Fahrgäste und 110 Mio. Tonnen Güter legen jährlich rund 150 Mio. Kilometer auf dem Schienennetz der ÖBB-Infrastruktur zurück. Das entspricht zehn Erdumkreisungen pro Tag. Damit jede dieser Fahrten auch weiterhin sicher und störungsfrei abläuft, ist der Ausbau der Betriebsführungs­systeme erforderlich. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert.

Blogbeitrag Automatisierter Bahnbetrieb
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    Für Morgen - Automatisierung im Bahnbetrieb
    Filmaufnahmen, Sprecher, Textinserts

    Das Ziel der ÖBB: Niemals in der Entwicklung stehen bleiben. Zum Wohle der 260 Millionen Fahrgäste und 110 Millionen Tonnen Güter. Die automatisierte, rasche und sichere Betriebsführung in den fünf Betriebsführungszentralen machen es heute schon möglich, dass FahrdienstleiterInnen den Zugverkehr gezielt überwachen und steuern können.
    Textinsert: Innovative Verkehrssteuerung: Die Zukunft hat bereits begonnen.

    Die automatisierte Zugbeobachtung übernehmen Zuglaufcheckpoints. Sie unterstützen die konventionelle augenscheinliche Beobachtung. Das Fahrzeug wird digital erfasst und die Daten werden an die Zentrale gesandt. Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt dabei in modernsten Servicecentern. Erkennt das System eine Unregelmäßigkeit wird automatisch ein Alarm ausgelöst.
    Textinsert: Verarbeitung der Daten in Echtzeit

    Die ÖBB arbeiten bereits jetzt am Zugverkehr von Morgen. Mit ETCS kann eine Zugfahrt voll automatisiert beeinflusst werden. In Zukunft soll ein grenzenloser Zugverkehr durch Europa ohne technische Barrieren möglich sein. Ein kleiner Schritt für den Fahrdienstleiter, aber ein großer Schritt für das Mobilitätsangebot von Morgen.
    ÖBB, heute, für morgen, für uns

BIM – Digitaler Detektiv

Mit „BIM“ ist nicht der Wiener Begriff für Straßenbahn gemeint. Vielmehr steht die Abkürzung für eine neue Technologie, die Arbeitsabläufe bei der Eisenbahn vereinfachen soll. "Building Information Modeling" ist das digitale Werkzeug, das nicht nur bei der baulichen Planung im Schienenverkehr hilft, sondern auch Probleme schneller aufspürt und so aufwändige Nacharbeiten verringert.

Blogbeitrag Digitaler Detektiv
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    Für Morgen - BIM – Building Information Modeling
    Filmaufnahmen, Sprecher

    Das Ziel der ÖBB, so schnell wie möglich von A nach B.
    Von der ersten Linie …  zum Gesamtbild.
    Textinsert: Digitale Erfassung von Bauwerksdaten via Software.
    Textinsert: Kombination von Geometrischen Daten und Fachinformationen im Computermodell.

    Von der einzelnen Leistung … zum Gewinn für alle.
    Textinsert: Optimierte Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Infrastruktur.
    Textinsert: Kollaboratives und Kooperatives Arbeiten am Projekt wird ermöglicht.

    Von der Planung … bis zur Ausführung.
    Textinsert: Vereinfachte Koordinierung, Qualitätsoptimierung in der Planung.
    Textinsert: ÖBB. HEUTE. FÜR MORGEN. FÜR UNS.

Digitalisierung der Lehre

Die ÖBB-Lehrlingsausbildung steht für Topqualität und befindet sich am Puls der Zeit. Digitalisierung und Innovation spielen dabei eine wichtige Rolle. Dies zeigt sich an der Ausstattung der neuen ÖBB-Lehrwerkstätte Wien, die im September 2018 in Betrieb gegangen ist. Auf knapp 10.000 m² bietet sie 650 hochwertige Ausbildungsplätze und Raum für modernste Ausbildungsmöglichkeiten. Im hauseigenen Zukunftslabor wird der Umgang mit 3D-Druckern, Robotern und „Virtual Reality“-Technologie vermittelt.

Blogbeitrag Digitalisierung in der Lehrlingsausbildung
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    Digitalisierung der Lehre
    Filmaufnahmen, Interviews, Musik im Hintergrund

    Barbara Grossheim: Mein Name ist Barbara Grossheim. Ich bin Lehrling im vierten Lehrjahr bei den ÖBB im Fachbereich Mechatronik. Wir haben hier eine Waschstraße programmiert. Hier zeig ich euch das Programm. Das ist eine Schrittkettenprogrammierung und am Besten schaut ihr euch das selbst einmal an. Ich finde es echt cool, dass uns die ÖBB solche Möglichkeiten schenkt uns einfach weiterzubilden.

    Matthias Arzberger: Ich bin der Matthias. Ich bin derzeit im vierten und damit letzten Lehrjahr als Elektroniker-, Informations- und Telekommunikationstechniker. Ich find es echt super, dass wir hier in der Lehrwerkstatt einen 3D- Drucker haben.

    Astrid Schwarzäugl: Mein Name ist Astrid Schwarzäugl. Ich bin technische Ausbilderin. Wir haben hier bei uns im Labor die Möglichkeit, mit unserem interaktiven Board, Schaltungen zu simulieren. Nicht nur über dieses ist es allerdings realisierbar, sondern eben auch über unsere Tablets und somit quasi, ohne dass ich jetzt die Schaltung reell aufbauen muss, dass ich sage okay wie würde es theoretisch ausschauen.

    Cornelius Besenfelder: Mein Name ist Cornelius. Ich bin derzeit im vierten Lehrjahr für die Ausbildung als Elektrotechniker- Anlagen- und Betriebstechniker. Was wir hier bei uns sehen ist ein Tablet, auf dem wir über dieses Programm, dem neben mir, diesen Motor ansteuern können – funktioniert durch einen Tastendruck.

    Michelle Karolyi: Wir lernen hier gerade mit der Mechatroniker- App. Das ist eine App zum Lernen für alle technischen Lehrberufe. Entweder lernt man zwischendurch für irgendwelche Prüfungen oder, so wie wir, für unsere Lehrabschlussprüfung. Die App ist voll lässig und wir finden es org leiwand.

    Astrid Tengler: Ich bin die Astrid. Ich mache eine Lehre als Elektronikerin-, Informations- und Telekommunikationstechnikerin. In der Lehrwerkstätte haben wir dann die VR- Brille, mit der kann man verschiedene Maschinen ausprobieren und programmieren. Wenn man die Brille aufsetzt ist man wie in einer anderen Welt, in einem anderen Raum. Es macht auf jeden Fall viel Spaß.

Solarkraftwerk Wilfleinsdorf

Die ÖBB-Infrastruktur AG erbaute die weltweit erste Photovoltaikanlage für 16,7 Hz Bahnstrom, die direkt in die Bahn-Oberleitung einspeist. Also dort, wo der Strom verbraucht wird. In Wilfleinsdorf in Niederösterreich wurde entlang der Ostbahn auf einer Fläche von zwei Hektar das erste derartige Bahnstrom-Photovoltaikkraftwerk errichtet. Am Beispiel unserer Photovoltaikanlage in Wilfleinsdorf erklärt euch unsere Kollegin Ines, warum auch dieses Kraftwerk ein echtes Naturtalent ist.

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    Solarkraftwerk Wilfleinsdorf
    Filmaufnahmen, Sprecherin

    Das ÖBB Solarkraftwerk Wilfleinsdorf ist das weltweit erste Bahnstromsolarkraftwerk, bei dem die Sonnenenergie direkt in die Fahrleitung der Züge eingespeist wird. 7.000 Solarpanelen erzeugen jährlich den Energiebedarf von 200 Zügen, und zwar eine Strecke von Wien nach Salzburg.

    Mit weiteren Solaranlagen möchten wir unsere Position als umweltfreundlichstes Verkehrsmittel weiter ausbauen, noch mehr Tonnen CO2 Emissionen einsparen, damit wir unseren Kindern und Enkelkindern eine Lebenswerte Welt übergeben können
    Textinsert: ÖBB INFRA

Weiße Schienen

Beim Brazer Bogen in der Nähe von Bludenz erstrahlen die Schienen der ÖBB nun auf circa fünf Kilometer Länge in weißer Farbe. Dabei arbeiten wir an einer Lösung, die die klimafreundlichen Schienen, bei den hierzulande immer heißer werdenden Sommern, abkühlen soll. Wir befinden uns aktuell in der Evaluierungsphase. Es wird untersucht, ob sich die Schienen in der Praxis tatsächlich weniger stark verformen. Bewährt sich diese Methode, werden weitere Streckenabschnitte mit der weißen Schiene geplant.

Blogbeitrag Projekt Weisse Schienen
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    Weiße Schienen
    Filmaufnahmen, Sprecher

    Jürgen Neumayr: Wir haben heute hier das Projekt Weiße Schiene. Wir färben die Schiene weiß ein, mit dem Hintergrund, dass helle Oberflächen Temperaturen weniger stark aufnehmen. Wir haben relativ hohe Schienentemperaturen. Durch die Temperaturerhöhungen ist es immer wieder zu Gleisverdrückungen gekommen, sprich das Gleis weicht irgendwo der Spannung aus. Die Idee dahinter ist, dass wir die Temperatur aus der Schiene etwas senken können. Die Schienentemperatur soll ungefähr fünf bis acht Grad nach unten gehen.

    Mein Name ist Neumayr Jürgen, ich bin von der ÖBB- Infrastruktur Anlagenservicecenter Bludenz. Ich bin relativ viel in Südtirol und Italien unterwegs und habe gesehen, dass dort die Schienen weiß angestrichen werden. Ich habe dann Kontakt aufgenommen mit den italienischen Staatsbahnen und der Südtiroler Vinschgaubahn und habe von denen erfahren, dass diese durch das Weißfärben der Schienen in den letzten drei Jahren keinerlei Schienenverdrückungen mehr haben. Das Ganze hat ganz einfach angefangen: Man hat die Schiene mit Pinsel und weißer Farbe angemalt, hat dann das Ganze gemessen und wir haben dann gemerkt: Wir haben Temperaturunterschiede, also tiefere Temperaturen zwischen fünf und acht Grad. Daraufhin hat man gesagt, man entwickelt ein Gerät, welches vernünftig, umweltfreundlich und wirtschaftlich eingesetzt werden kann. Wir haben uns dann hingesetzt und haben erste Konstruktionszeichnungen gemacht und haben das dann mit der Lehrwerkstätte in Feldkirch zur Umsetzung gebracht. So nach zwei Jahren sind wir jetzt an dem Punkt angelangt, an dem wir das Ganze auf Schiene gebracht haben. Wir arbeiten hier mit einem OBW - einem Oberbauwagen- mit aufgebautem Sprühgerät. Wir sprühen damit die Schiene, von Schienenkopf über Schienensteg bis Schienenfuß mit weißer Farbe, alle vier Seiten der zwei Schienen auf einmal. Wir fahren mit fünf bis sieben Kilometer pro Stunde, womit wir das beste Ergebnis erzielt haben bis jetzt.

    Bei der ersten Fahrt besprühen wir den Schienenkopf, bei der Retourfahrt schauen wir, dass wir den Schienenfuß genau treffen. Somit bemalen wir einen großen Teil des Schienenstegs doppelt, also wird das wirklich schön satt. Die Farbe wird aufgetragen, aber keine Farbe kommt ins Schotterbett oder in den Untergrund.

    Es wurde bei der Farbauswahl sehr wohl auf die Umwelt geachtet, was den Sprühnebel und die Umweltverträglichkeit betrifft. Es war eine Herausforderung, diese schmutzige Schiene ohne Vorbehandlung mit dieser weißen Farbe zu bearbeiten. Alle Komponenten, ob das das Röhrwerk ist, das Hebewerk, die Saugstelle, die Verarbeitung funktioniert nur mit Luft. Somit ist es komplett ausgeschlossen, dass explosionsfähige Atmosphären an der Arbeitsstelle entstehen. Wir können mit einer extern feinen Spindel, die ganze Höheneinrichtung machen, vom Fahrzeug aus. Nur die Schwenkung und die Neigung müssen wir noch händisch betätigen. Das Ziel wäre es, diese Düsenköpfe nicht manuell vom Gleis aus zu bedienen, sondern über Servomotoren, einzustellen über ein Bedienpult, um genau in die richtige Position zu bringen, damit man wirklich optimal die Farbe auf die Schienen bringt.

    Wir starten jetzt mal im Bereich ASC Bludenz/ASC Landeck. Ich möchte das ganze Jahr jetzt die Temperaturen selber messen, mit Schienen- Haftthermometern wird das aufgezeichnet. Wir wollen dieses Ergebnis anschauen, wenn das gut funktioniert, wird das sicher irgendwann österreichweit ausgerollt werden.

Photovoltaic-Anlage am Bahnhof Gmünd

Photovoltaikanlage Gmünd

Die ÖBB arbeiten an unterschiedlichen Projekten zum Einsatz von Photovoltaik im Unternehmen. So wurde etwa die erste Bike&Ride-Anlage mit Photovoltaikdach am Bahnhof Gmünd errichtet. Die Anlage wurde in modularer Bauweise errichtet und besteht aus einem Grundmodul und zwei Erweiterungsmodulen. Eine Vergrößerung in 1m-Schritten in Längsrichtung ist jederzeit möglich – so sind die Anlagen leicht an unterschiedliche Örtlichkeiten anpassbar.

Noch mehr Bahn - zügig erklärt

Das System Bahn ist komplex und unglaublich vielseitig. Mit unserer Serie „zügig erklärt" bringen wir spannende Themen aus der Welt der Bahn mit einfachen Videos vor den Vorhang. Wir fahren mit 100% grünem Bahnstrom und sind damit Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Doch wie ensteht dieser Strom? Schauen Sie doch vorbei ...

Zuglaufcheckpoints

Entlang des ÖBB-Streckennetzes gibt es technische Einrichtungen, die den Zustand des Wagenmaterials während der Zugfahrt prüfen. Sogenannte Zuglaufcheckpoints messen unter anderem das Wagengewicht, die Temperatur der Achslager und Bremsen oder ob Ladungsteile vom Wagen herabstehen – und das alles voll digital. Diese Checks werden derzeit an 21 Zuglaufcheckpoint- und 163 Basis-Checkpoint-Standorten österreichweit durchgeführt.

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    "Zügig erklärt" Zuglaufcheckpoints
    Animation, Textinserts

    So erhöhen die ÖBB die Sicherheit auf den Strecken dank Zuglaufcheckpoints.

    Zuglaufcheckpoints (ZLCP) sind eines der innovativen Digitalisierungsprojekte der ÖBB.

    Sie stellen einen wichtigen Bereich im Sicherheitsprogramm der ÖBB-Infrastruktur dar.

    Eine Vielzahl von Sensoren und Messanlagen entlang der Strecke erfassen vollautomatisch, digital und in Echtzeit den Zustand der Fahrzeuge und des Wagenmaterials während der Fahrt.

    Alle Messdaten werden vor Ort gesammelt, an die ZLCP-Zentrale gesendet und zeitgleich an die entsprechenden Kunden übermittelt.

    Damit gewährleistet die ÖBB-Infrastruktur, dass die Strecken der ÖBB noch sicherer werden.

    Außerdem unterstützt das System die Kunden dabei, den Überblick über den Zustand der Züge und deren Fracht zu behalten.

    Stellt das System einen Mangel an einem Fahrzeug fest, schlägt es in der ZLCP-Zentrale Alarm und informiert umgehend den Fahrdienstleiter.

    Dieser bearbeitet den gemeldeten Alarm und leitet gemeinsam mit dem Triebfahrzeugführer Maßnahmen zur Schadensminimierung ein.

    Die ÖBB-Infrastruktur realisiert zu den bestehenden 158 Checkpoints (Heißläuferortungsanlagen) 47 ZLCP-Standorte österreichweit bis 2023.

    Ziel ist es, das modernste, effizienteste und sicherste Eisenbahnbahninfrastrukturunternehmen (EIU) Europas zu werden … und damit fit für die Zukunft zu sein.