C-ITS Eisenbahnkreuzung

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr testen wir die Verknüpfung von Betriebsdaten für Dienstleistungen im Verkehrsmanagement.

 

Blick auf einen Schrankenbaum dahinter ein Auto

Sicherheit im Straßenverkehr

Die Vernetzung kooperativer intelligenter Verkehrssysteme (Cooperative Intelligent Transport Systems/C-ITS) leistet heute schon einen wesentlichen Beitrag, Verkehr sicherer, effizienter und nachhaltiger zu gestalten. In einem Pilotbetrieb testen wir dazu, wie die Verkehrssicherheit bei Eisenbahnkreuzungen verbessert werden kann. Die ÖBB-Infrastruktur betreibt 3.000 Eisenbahnkreuzungen, davon ist fast die Hälfte technisch nicht gesichert. Diese sind im täglichen Betrieb – vor allem durch Unachtsamkeit – ein erheblicher Unfallfaktor. Im Projekt „Next Level Crossing“ wird dazu eine Informationsschiene für am Verkehr teilnehmende Personen erprobt.

Erste Testergebnisse

Erste Tests zur Integration von C-ITS-Anwendungen bei Eisenbahnkreuzungen in das Verkehrsmanagement verliefen positiv. Grundlage der Information sind die Zugposition und, falls vorhanden, Elemente von Eisenbahnkreuzungssicherungsanlagen. Damit konnten im Testbetrieb Aussagen über die Belegung von Eisenbahnkreuzungen sowie die Funktionstüchtigkeit von Sicherungsanlagen dargestellt werden.

Navigationsgerät in einem Auto

Integration von Information

Neben der weiteren Entwicklung ist die Vernetzung mit Verkehrsmanagementeinrichtungen von Straßeninfrastrukturbetreibern oder Anbietern von Informationsdienstleistungen Thema. Erst in allgemein gebräuchliche Anwendungen integrierte Informationen machen Vorteile für Straße und Schiene nutzbar.

Kontakt

Rene Trausmuth

infra-nz.vertrieb@oebb.at