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Achtung Eisenbahnkreuzung

Wir engagieren uns für Sicherheit. Im Netz der ÖBB gibt es mehr als 3.000 Eisenbahnkreuzungen – Tendenz fallend. Neben Investitionen in Unter- oder Überführungen und Schrankenanlagen setzen wir verstärkt auf Aufklärungsarbeit und Ihre Aufmerksamkeit. Damit es erst gar nicht zu einer Gefahrensituation kommen kann. Denn jeder Unfall ist einer zu viel.

Obwohl die Sicherheit insgesamt steigt, gab es in Österreich im vergangen Jahr insgesamt immer noch 125 Unfälle auf Eisenbahnkreuzungen (davon 74 im Netz der ÖBB). Bei Unfällen im ÖBB-Netz kamen leider neun Menschen ums Leben. Die häufigsten Unfallursachen sind Unachtsamkeit und Ablenkung der Straßenverkehrsteilnehmer. Darüber hinaus macht Gewohnheit blind. Gerade ortsansässige Personen, die täglich Eisenbahn­kreuzungen queren, sind besonders gefährdet. Änderungen im Fahrplan oder zusätzliche Güterzüge können fatale Folgen haben.

Eisenbahnkreuzungs-Forschungsstudie

Verkehrsministerium und ÖBB haben gemeinsam eine Online-Studie gestartet. Diese hat das Ziel, österreichweit das vorhandene Wissen über das richtige Verhalten von StraßenverkehrsteilnehmerInnen an Eisenbahnkreuzungen zu erheben. Bisher haben mehr als 3.000 Personen haben der Studie teilgenommen. Die Website www.ek-studie.at steht auch allen Interessierten zur Überprüfung der persönlichen Kompetenz zur Verfügung.

Was tun, wenn man vom Schranken eingesperrt wird?

Halten die Autofahrer die Straßenverkehrsregeln ein, kann es auch an mit Schranken gesicherten Kreuzungen zu keinen gefährlichen Situationen kommen. Sollten Autolenker aber dennoch vom sich schließenden Schranken eingesperrt werden, hilft nur eines: Gas geben und den Schranken durchbrechen. Die Schrankenbäume sind so konstruiert, dass das Durchbrechen auch mit einem Kleinwagen möglich ist. Manchmal kann das Auto den Schranken auch hoch drücken. Kleinere Kratzer und Schrammen am Auto sind jedenfalls immer die bessere Wahl als ein Totalcrash mit dem Zug.