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Rund um den Bau

Der Bau des Güterzentrums Wien Süd in Inzersdorf erfordert gewaltige Leistungen. Auf einer Fläche von 55 Hektar – was rund 77 Fußballfeldern entspricht – wurden eine Million Kubikmeter Erde bewegt.

Blick auf den Containerkran des Terminals.

Gleise wurden verlegt, Gebäude errichtet, Containerlagerflächen sowie Zufahrtsstraßen gebaut und zwei Portalkräne mit je 320 Tonnen angeliefert. Zur Querung der Schnellstraße S1 entstand bei laufendem Verkehr der Tunnel Hennersdorf sowie eine Brücke. Mit dem Terminalbereich ging im Dezember 2016 der erste Teil des Güterzentrums in Betrieb.

Nachhaltiger Holzbau und Erdwärme verringern Emissionen

Bei der Planung und dem Bau stand der Schutz der Umwelt im Zentrum. Die Wiederverwendung von Erdmaterial sparte Transporte ein und schuf die Basis für neue Grünflächen: Gemeinsam mit Anrainern und Schülern wurden Obstbäume und Sträucher gesetzt. Nachhaltiges Bauen mit Holz und der Einsatz erneuerbarer Energien helfen, den CO2-Ausstoß zu senken. Die beiden Hochbauten im Norden des Areals werden ausschließlich mit Erdwärme versorgt.

Daten & Fakten

  • Bauzeit
    2013–2016 (Erste Ausbaustufe)
  • Frequenz
    • Erste Ausbaustufe (Ende 2016): bis zu 210.000 internationale Transporteinheiten
    • Im Vollausbau (geplant): bis zu 420.000 internationale Transporteinheiten
  • Meilensteine
    • November 2014: Bepflanzungsevent mit Anrainern und Schülern
    • Juli 2015: Verkehrsfreigabe Tunnel Hennersdorf
    • Dezember 2016: Inbetriebnahme Terminal (kombinierter Ladungsverkehr)

Der Bau des Güterzentrums Wien Süd erfolgt im Rahmen der ÖBB-Infrastruktur-Offensive im Großraum Wien. Schwerpunkte bilden die Erneuerung der Wiener Bahnhöfe und die bessere Anbindung der Stadt an die österreichischen und internationalen Bahnrouten.