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So funktioniert der Zugbetrieb - Folge 1

Wer schon einmal eine Reise koordiniert hat, weiß wie viel Aufwand dahintersteckt. Unterschiedliche Abläufe, Termine und Routen sind zu berücksichtigen. So ähnlich, nur viel komplexer, kann man sich den Zugbetrieb vorstellen. In der ersten Folge fährt unser Reisezug nach Plan. 

Alles beginnt mit einem Plan

Täglich sind tausende Züge auf Österreichs Bahnstrecken unterwegs. Um die Strecken optimal zu nutzen, wird ein Fahrplan erstellt. Anhand dessen wird der genaue Fahrweg eines Zugs programmiert und die dafür notwendigen Signale und Weichen gestellt. Bevor die Fahrgäste am Bahnhof einsteigen können, wird der Zug zusammengestellt. Dazu werden die entsprechenden Waggons angekoppelt, dann gereinigt und einem Sicherheitscheck unterzogen. Wenn der Zug dann losfährt und die Fahrgäste sich entspannt zurücklehnen können, läuft die Arbeit im Hintergrund so richtig an.

Sehen Sie die Abläufe im Zugbetrieb im nebenstehenden Video.

Warum ...

... ein Auto schneller fahrbereit ist als ein Zug.

Die Erklärungen gibts im nebenstehenden Video.

So funktioniert der Zugbetrieb

In österreichweit fünf Betriebsführungszentralen werden die Weichen und Signale gestellt und so die Züge sicher gelenkt. Schnellzüge fahren bis zu 230 km/h. Güterzüge wiegen mehr als 2.000 Tonnen und sind 700 Meter lang. Der Bremsweg eines Zugs beträgt bei einer Notbremsung bis zu 1.500 Meter. Ein Fahren auf Sicht wie im Straßenverkehr ist völlig unmöglich. Deshalb teilen wir die Gleise in Blockabschnitte ein. In jedem Blockabschnitt darf sich nur ein Zug befinden. Sie sind durch Signale begrenzt, die wie Ampeln die Fahrt regeln.

Mit Klick auf das Bild öffnet sich die Infografik.


Fortsetzung folgt

In der nächsten Folge unserer Serie "zügig erklärt" zeigen wir, was getan wird, wenn unser Zug nicht nach Plan fahren kann.