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So funktioniert WLAN im Zug

Immer mehr Menschen genießen es, bei ihrer Zugreise im Internet zu surfen oder zu telefonieren. Wenn die Verbindung langsam wird oder sogar ganz abreißt, führt das schnell zu Unverständnis und Frustration. Wie technisch herausfordernd es ist, Mobilfunk und WLAN entlang der Bahnstrecken flächendeckend bereitzustellen, zeigen wir hier.

Am Anfang war der Mobilfunk

Für WLAN im Zug benötigt man Mobilfunk. Er macht die mobile Kommunikation für die Fahrgäste im Zug möglich und zudem die Kommunikation im Eisenbahnbetrieb noch sicherer. Daher investieren die ÖBB gemeinsam mit dem BMVIT sowie den Mobilnetzbetreibern insgesamt 100 Millionen Euro in den Ausbau der dafür notwendigen Infrastruktur entlang der Bahnstrecken und sorgen somit für möglichst große Netzabdeckung und guten Empfang. Mit Hilfe von Antennen auf den Zugdächern werden Mobilfunksignale empfangen. Modems bündeln diese Signale zu einem Datenstrom und verteilen diesen über sogenannte WLAN Access Points zu den Geräten der Fahrgäste. Sobald die WLAN-Funktion auf dem Gerät aktiviert ist, kann man das jeweils zur Verfügung gestellte WLAN-Netz nutzen.

Warum es einfacher ist, ...

... WLAN in Raumschiffe zu bringen als in Züge. 

So funktioniert Ihr WLAN im Zug

Erst der Mobilfunkausbau entlang von Bahnstrecken sowie die technische Ausrüstung am Zug selbst ermöglichen entspanntes Surfen und Telefonieren während der Bahnfahrt.

Mit Klick auf das Bild öffnet sich die Infografik.

Infografik zur Erklärung der Ausrüstungsmaßnahmen sowohl entlang der Bahnstrecken als auch am Zug, um WLAN im Zug anbieten zu können.
Das Bild zeigt einen Mann, im Hintergrund sieht man Gleise und Signale

Die Menschen im Hintergrund

Funktechniker Herbert Schacherhofer erzählt, wie er durch seine Arbeit dazu beiträgt, dass Fahrgäste im Zug surfen und telefonieren können.